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| Shri Jâmbavan Mahântâ |
Als Vorsteher der Adepten der Ewigen Weisheit war Shri Jâmbavan (auch Jâmbavat), genannt 'der Bär', verantwortlich für die spirituellen Erneuerungen während der Epoche der letzten fünfzehntausend Jahren auf dieser Erde. Seit der Migration der Âryas vom Planeten Ara, welcher vor rund 15'000 Jahren bei einer kosmischen Katastrophe in unserem Sonnensystem zerbarst, ist Shri Jâmbavan die führende Persönlichkeit in der großen Hierarchie der spirituellen Adepten auf dieser Erde und der Lehrer ungezählter bedeutender spiritueller Meister der Vergangenheit bis in die Gegenwart. Er war in grauer Vorzeit der Herr der "Bärenmenschen" (so benannt wegen ihrer hünenhaften Gestalt und ihrem üppigen Bart- und Haarwuchs), der dem mythischen Râma die Hilfe zukommen ließ, die ihn zum ersten Herrscher über die Welt machte und zu jenem Ideal eines rechtschaffenen und wahrhaften königlichen Führers, von dem heute alle Menschen träumen.
Zu Beginn des anbrechenden neuen Zeitalters wirkte Shri Jâmbavan als Joseph von Arimathäa, einem in mystischem Dunkel wirkenden Zeitgenossen Jesu'. Auf sein Geheiß hin reiste der jugendliche Jesus nach Indien, um dort die Mysterien des Veda, die Lehre von der Vollkommenheit der Seele und der himmlischen Herkunft des Menschen, zu verinnerlichen. Shri Jâmbavan wird mit dem heiligen Gral in Verbindung gebracht, dem 'Kelch der Unsterblichkeit', den er Mythen zu folge nach England gebracht haben soll.
Arimathäa wurde in Israel von Wissenschaftlern vergeblich gesucht. Es hat als Ortschaft nachweislich nie existiert. Die Bezeichnung "Arimathäa" ist eine Derivation vom Sanskritwort Âryamatha, welches 'Heilige Stätte der Âryas', d.h. der Erhabenen, bedeutet. Sie ist identisch mit Shambhala, dem 'Reich des Glücks', auch Shangrila (Shan-gri-la), 'Ort der Unsterblichen', genannt. Die Bezeichnung "Sangrail" bedeutet demnach nicht Sant-Grail, was mit heiliger Gral übersetzt wird, sondern dieses Wort leitet sich ebenfalls von Shangrila (Shan-graila) ab, dem heiligen Sitz der unsterblichen Meister dieser Erde, der die wahre (spirituelle) Hauptstadt der Welt ist. Der Kelch der Unsterblichkeit ist daher kein materielles Gefäß, sondern die in allen Menschen wohnende unsterbliche Seele, welches das Gefäß allen Heils ist.
Shri Jâmbavan ist und war seit undenklicher Zeit der Mittler zwischen Shangrila und der Welt und wurde daher selbst symbolisch zum Träger und Überbringer des Gefäßes (Kelches) der Unsterblichkeit. Er trat und tritt der Zeit und Situation gemäß in vielen unterschiedlichen Erscheinungen und mit verschiedenen Namen auf. Doch immer ist sein Äußeres unverkennbar: Eine groß gewachsene, kräftige Statur, kurzer, üppig-krauser Haar- und Bartwuchs mit dunklem Haar, buschigen Augenbrauen und klaren, braunen Augen. Sein Antlitz mit leicht asiatischen Gesichtszügen erscheint streng und gütig zugleich. Sein Alter wird auf etwa 45 Jahre geschätzt. Den meisten seiner Schüler erscheint er in brauner Mönchskutte, ähnlich jenen, die in christlichen Orden getragen werden. Sein Gesicht bleibt dabei meistens verhüllt.
Fast jede Weisheitslehre stand und steht unter dem Einfluss von Shri Jâmbavan. Unter ihm wurden alle bedeutenden spirituellen Größen der Vergangenheit geschult. Er war der unsichtbare Meister von Imhotep, dem großartigen Architekten, Gelehrten und Priester im alten Ägypten genauso, wie jener von Moses, von Jesaia, vom großen Hermes Trismeghistos und den vielen anderen, von denen sich die meisten nicht so sehr in der Öffentlichkeit hervorgetan haben, die jedoch nicht minder bedeutsam waren, da viele weltbewegende Veränderungen auf ihr Wirken zurückzuführen sind. Er war es z.B., der Christoph Kolumbus dazu inspirierte, Indien auf dem entgegengesetzten Seeweg zu suchen, und durch seine Hilfe erhielt Kopernikus seine visionäre Schau der heliozentrischen Erde...
Shri Jâmbavan war grundlegend verantwortlich dafür, dass die Ewige Lehre durch das Christentum in den Westen kam. Er war die initiale Kraft der religiösen, spirituellen Bewegung im Mittelalter. Bedeutende christliche Ordensleute wurden von ihm spirituell betreut und entwickelt, so z.B. die große Mystikerin Theresa von Avila, die ihn als Heiligen Joseph kennen lernte und dem sie die meisten ihrer neu gegründeten Klöster widmete. Auf Shri Jâmbavans Wirken ist desgleichen die spirituelle Erneuerung in der Neuzeit zurückzuführen. Er hat zusammen mit seinem Ordensbruder als Meister Morya Helena Blavatsky spirituell geschult und war so verantwortlich für die Entstehung der Esoterischen Bewegung im letzten Jahrhundert. Er war es auch, der als Rebazar Tarzs dem Amerikaner Paul Twitchell erschien und durch ihn jene spirituelle Erneuerung einleitete, die im einundzwanzigsten Jahrhundert ihre Höhen erreichen und mehr als siebentausend Jahre das spirituelle Geschick des Menschen bestimmen wird.
Heute nun, am Wendepunkt zum neuen spirituellen Zeitalter, ist Shri Jâmbavat einmal mehr Inspiration für alle spirituellen Sucher durch die Ewige Lehre, die von seinem jetzigen Schüler, Anton Tönz, als Akshara Vidyâ für die kommende Zeit neu formuliert wurde.
Weiter mit: Anton Tönz
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